Der Alltag in der Arbeitswelt hinkt vielfach noch hinter den technischen Möglichkeiten her. Um die Kommunikation auf das nächste Level zu bringen, ist jedoch auch eine wettbewerbsfähige Bandbreite erforderlich.

Das Thema Digitalisierung ist medial enorm präsent, in vielen deutschen Unternehmen aber immer noch nicht vollständig angekommen. Dies liegt einerseits oft am mangelnden Veränderungswillen in den Unternehmen, andererseits aber auch an der hiesigen Netz-Infrastruktur, die zu wünschen übrig lässt.

„In Sachen Digitalisierung zeigt sich in vielen Unternehmen leider ein erschreckendes Bild. Viele haben seit der Einführung von E-Mails nicht wahnsinnig viel geändert“, sagt Detlev Artelt (Tante Emma 4.0). „Die Unternehmen nutzen E-Mails als das Kommunikationsmittel schlechthin, setzen jeden auf CC und stimmen auch Kleinigkeiten per Mail ab, da sie Chat nicht kennen. Gleichzeitig klagen sie aber darüber, dass sie an E-Mails ersticken. Weitere Themen sind veraltete Telefonanlagen und rigide Arbeitszeiten, da kein Präsenzmanagement verwendet wird.“

Neue Lösungen für die Kommunikation

Die Abläufe in der Praxis sind oft nicht mehr zeitgemäß. Das heißt aber auch, dass es große Potenziale für Veränderungen und neue Kommunikationslösungen gibt. „Da gibt es noch viel zu tun. Es gibt noch viel zu beraten und für die Unternehmen, die solche Produkte auf den Markt bringen, noch viel zu verkaufen. Gerade der deutsche Mittelstand hat noch einiges umzustellen“, so Artelt. „Das ist aber nicht schlimm. Wichtig ist, dass man sich dessen bewusst ist und dass man anfängt, nach Hilfe zu suchen, seien es bessere Kommunikationslösungen oder bessere Vertriebsprozesse.“

Öffnet man sich dafür, Kommunikation und IT auf den neuesten Stand zu bringen, können positive Veränderungen erzielt werden, die sich für jeden Mitarbeiter im Alltag bemerkbar machen. „Bei den Mitarbeitern stellen wir nach Umstellungen mit Freude fest, dass sie auf einmal eine ganze neue Leichtigkeit bei der Arbeit empfinden. Die gefühlte Fußfessel, durch CRM und Telefon an den Schreibtisch gekettet zu sein, fällt einfach weg.“ Michael Reischer (Tante Emma 4.0) kann das aus eigener Erfahrung bestätigen: „Wir haben vor fünf Jahren den Schritt gemacht, uns vom ISDN-Anschluss zu trennen und auf einen großen amerikanischen Anbieter umzusteigen, der uns eine Präsenzlösung angeboten hat. Wir können unabhängig von Ort und Zeit überall auf Telefonie, Chat, Videoanrufe und E-Mails zugreifen, was für uns als mobile Menschen natürlich sehr wertvoll ist.“

Zu wenig Bandbreite

Festzuhalten bleibt, dass der digitale Wandel in die Köpfe der Menschen gelangen muss. Während diese sich jedoch mit guten Argumenten überzeugen lassen, gibt es eine weitere Hürde, die in einem ganz anderen Bereich liegt: Die Qualität der Internetverbindungen, welche in Deutschland kaum mit der internationalen Konkurrenz mithalten kann. „Es gibt viele Gebiete, an denen zu wenig Bandbreite, zu wenig Internetkonnektivität vorhanden ist. Das muss dringend geändert werden“, fordert Detlev Artelt. Das Problem: Den Netzbetreibern fehlt oftmals der Anreiz, die Infrastruktur zu verbessern, etwa mittels Glasfaserkabeln. „Kommerzielle Unternehmen werden das Problem nicht lösen, sie gehen nur nach Angebot und Nachfrage. Wenn ein idyllisch gelegenes Dorf sich da finanziell nicht rechnet, machen sie es nicht“, sagt Artelt. „Und aktuell haben sie die Freiheit, das zu tun.“ Möglicherweise ist also der Gesetzgeber gefragt, um Deutschland in puncto Internet fit für den internationalen Wettbewerb zu machen.

 

Tante Emma 4.0 ist ein einzigartiger Mix von Experten aus den Bereichen CRM, Vertrieb und
Kommunikation. Sie alle sind überzeugt davon, dass Unternehmen nachhaltig erfolgreich sind,
wenn sie langfristige und empathische Kundenbeziehungen führen. Die Initiative wurde 2016
ins Leben gerufen, um Unternehmen konkret aufzuzeigen, wie sie im Kundenkontakt
menschlich agieren können. Mit Workshops und Vorträgen hilft Tante Emma 4.0
Unternehmen, die langfristig und partnerschaftlich mit ihren Kunden zusammenarbeiten
möchten.

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