Arbeiten ist heute auch möglich, ohne an Ort und Zeit gebunden zu sein. Homeoffice, Cloud und Co. machen es möglich. Warum fehlt oft noch der Wille zur Veränderung?

Für viele Menschen beginnt der Arbeitstag nicht am Schreibtisch, sondern im Stau. Dabei könnte es auch anders gehen: Statt eine Stunde auf der Autobahn zu verbringen, kocht man sich in fünf Minuten einen Kaffee und macht sich im Wohnzimmer an die Arbeit, Homeoffice eben. Dank dem Präsenzmanagement sehen die Kollegen, dass man gerade Zeit hat, stellen per Chat eine Frage, die mit einem kurzen Telefonat geklärt ist. Auf die Datenbanken muss man dabei nicht verzichten, sie sind via Cloud verfügbar. Kundengespräche funktionieren so auch vom heimischen Sofa aus.

Unternehmen haben Angst vor Veränderungen

Diese neuen Trends sind technisch machbar, stoßen bei vielen aber noch auf Skepsis. „In fast allen meiner Vorträge komme ich an die Stelle, an der ich dazu Stellung nehme, dass Veränderung hier im wunderschönen Deutschland nun mal als böse angesehen wird“, sagt Kommunikationsexperte Detlev Artelt (Tante Emma 4.0). „Viele Unternehmen, beziehungsweise die Menschen dahinter, stellen sich da quer, da sie Angst haben, etwas falsch zu machen.“ Dies beobachtet auch Thomas Lewandowski (Tante Emma 4.0): „Vor Veränderungen setzt bei den Meisten erst mal eine Abwehrhaltung ein. Grund dafür ist meiner Erfahrung nach häufig die Angst vor dem Unbekannten. Es ist dann schon ein guter erster Schritt, wenn man sich dem neuen Thema unvoreingenommen öffnet und abwägt, was dafür spricht und was dagegen.“

Bessere Work-Life-Balance, neue Lebensqualität

Dabei könnte eine neue Herangehensweise an das Arbeiten durchaus enorme Vorteile mit sich bringen. „Neue Technologien, neue Ansätze, verändertes Arbeiten: All das wird uns zu einer ganz anderen Lebensqualität verhelfen, mit weniger Autofahren, mehr Zusammenarbeit und einer besseren Work-Life-Balance“, sagt Artelt. „Dazu muss jedoch ein Umdenken stattfinden. Wir müssen uns der Innovation, die um uns herum überall passiert, stärker öffnen.“

Konkret bedeutet das, dass neue Kommunikationswege, cloudbasierte IT-Lösungen und ein Präsenzmanagement, das angibt, wer wann verfügbar ist, ein flexibleres Arbeiten, maßgeschneidert auf die eigenen Bedürfnisse, ermöglicht – wenn man nur will. In den nächsten Jahren könnte sich die Arbeitswelt so gravierend verändern, ist Michael Reischer (Tante Emma 4.0) überzeugt: „Eine Vision von uns ist, dass es in ein paar Jahren so sein wird, dass egal ist, wo sich jemand gerade auf der Weltkugel befindet.“ Ganz verzichten auf physischen Kontakt möchte man indes nicht. „Den wird es auch weiter geben müssen, der ist sehr wichtig“, sagt Reischer. „Hier kommen die Emotionen rüber, hier hat man den Augenkontakt, hier spürt man das Feeling. Das darf nicht verloren gehen.“

Tante Emma 4.0 ist ein einzigartiger Mix von Experten aus den Bereichen CRM, Vertrieb und
Kommunikation. Sie alle sind überzeugt davon, dass Unternehmen nachhaltig erfolgreich sind,
wenn sie langfristige und empathische Kundenbeziehungen führen. Die Initiative wurde 2016
ins Leben gerufen, um Unternehmen konkret aufzuzeigen, wie sie im Kundenkontakt
menschlich agieren können. Mit Workshops und Vorträgen hilft Tante Emma 4.0
Unternehmen, die langfristig und partnerschaftlich mit ihren Kunden zusammenarbeiten
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